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Stoanaklopfen


Mineraliensuchen ist immer wieder ein spannendes und auch anstrengendes Lernerlebnis. Der Erfolg solcher Unternehmungen ist weitgehend mit den Kenntnissen der geologischen Verhältnisse verbunden, trotzdem nicht immer sehr zufrieden stellend.

Viel leichter geht es unter der Führung eines ortskundigen Mineraliensuchers. Schwer bepackt mit Proviant, Hammer und Meiseln sowie entsprechenden Verpackungsmaterialien kann es losgehen. Zunächst mit dem Auto zum höchstmöglichen Parkplatz, dann weiter mit dem Fahrrad oder auf Schuster's Rappen. Oft dauert der Anstieg bis zur ersten Fundstelle mehrere Stunden... Aber auch unterwegs kann das geschulte Auge bereits wahre Schätze entdecken. Die Bilder verschiedenster "Expeditionen" sollen hauptsächlich die Freude am Suchen anregen.

Die genauen Fundorte werden bewusst nicht genau beschrieben um die Freude am eigenen Entdecken nicht zu schmälern und um ein ein "Plündern" zu verhindern. (Herbert und Werner auf Tour!)

 


Mit Kindern auf Mineraliensuche im Wörgeral


Gut ausgerüstet mit festen Schuhen, Hammer, Meißel und Schutzbrille geht es zwischen Kühtai und Ochsengarten (Opens internal link in current windowWandervorschlag 9) hinauf zum Knappenhaus. Zunächst werden die dort aufgestellten Anlagen betrachtet und der Pochhammer durch Wasserkraft in Bewegung gesetzt, das kleine Bergbaumuseum und die Wandtafeln bestaunt um dann nach einer Stärkung dem Knappensteig Richtung Wetterkreuz zu folgen.

Schon bei der Querung des ersten Gerinnes, unter der mächtigen Blockhalde sind mit einigem Glück  Andalusite zu finden. Meist sind die quadratischen Stängel mit Glimmer überzogen, weißlich, violett, rötlich oder bläulich.

Leider brechen die Minerale beim Herausklopfen gerne ab.

Oberhalb der Steilstufe, entlang des alten "Bringungsweges" und in den folgenden Halden lassen sich ebenfalls neben anderen Mineralen wieder Andalusite finden.  Glückauf!













Andalusite
Andalusite
Andalusite