Treffpunkt: 10:00 Uhr Gratis Parkplatz bei der Kirche in Bad Häring
Dauer: 3 – 3,5 h
Strecke: 6,5 km; 219 m ↑↓
Schon um 7.000 v. Chr. war diese Gegend vermutlich besiedelt, und auch alte Römerwege führten hier vorbei. 1766 förderte Maria Theresia die Suche nach Kohlelagerstätten, 1777 wurde in Bad Häring der erste Theresienstollen angeschlagen.
Am Fuße des Pölven starten wir unsere Wanderung. Der Pölven hat „goldene Füße“: Kohle, Kalk und Mergel, Ölschiefer und Schwefelheilwasser prägen die Geschichte des Ortes.
Unterwegs besuchen wir 14 historische Stationen und mehrere alte Stolleneingänge. Der Franziskistollen wurde bereits 1784 angeschlagen. Rund 250 Jahre Bergbaugeschichte begleiten uns – und bis heute wird am Pölven Kalk abgebaut.
Ein steiler, wunderschöner Steig bringt uns zum besonderen Erdfeuerplatz. Lasst euch überraschen! Seit einem verheerenden Brand im Jahr 1863 brennt hier ein Kohleflöz im Untergrund weiter. Das Feuer wurde mit Betonplomben versiegelt, und eine Steigleiter führt uns zu diesem außergewöhnlichen Ort. Im Lengerergraben geht es über die Gstettner-Brücke weiter zu den Schichten des Portlandzementmergels. Dieses Gestein war Grundlage für die Kink’sche Zementfabrik in Kufstein und später die Perlmooser Zementwerke.
Am weiteren Weg können wir die Gesteinsschichten direkt anschauen, bevor die Strecke wieder gemütlicher wird. Zum Abschluss kehren wir im Restaurant Franziskibad ein, das 1889 als Bad im Schweizer Baustil erbaut wurde.
Kosten: Für Vereinsmitglieder gratis. Gäste zahlen einen Unkostenbeitrag von € 5,– (Kinder frei).
Anmeldung bitte per SMS oder WhatsApp:
Monika Mitterwallner 0676 627 95 75 oder per E-Mail: geozentrumto@gmail.com
Auf Euer Kommen freut sich das Team des Geozentrums Tiroler Oberland.
